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Leder An der Spitze des Cues / Queues befindet sich eine Lederkappe, um die Berührung mit dem Spielball zu dämpfen. Bei preisgünstigen Cues sind diese Lederspitzen (Standardqualität) aufgeschraubt, während bei hochwertigen Cues die Lederspitzen immer aufgeklebt sind und daher auch die Bezeichnung Klebeleder haben. Bei Pool-Cues verwendet man Leder im Durchmesser 12 - 13 mm, bei Carambolage-Cues 11 - 11,5 mm und bei Snooker-Cues 9 - 10 mm. Die Lederspitze sollte von ihrer Form her etwas abgerundet sein. Da das Leder aber einem gewissen Verschleiss unterliegt, sollte es mit den angebotenen Lederformern und Trimmern regelmässig kontrolliert und gegebenenfalls nachgeformt werden.
Ferrule Das Teil auf dem die Lederspitzen angebracht sind, nennt man Ferrule. Diese Ferrule umfasst innen den Holzzapfen und schützt das Holz vor Rissen und sorgt ausserdem für das Abfangen harter Stösse. Eine beschädigte Ferrule kann zwar in der Regel in einer «Cue-Reparaturwerkstatt» ausgetauscht werden, dennoch sollte man prüfen, ob die teilweise kostspielige Reparatur im Verhältnis zu einer Neuanschaffung eines Oberteiles steht.
Oberteil-Shaft Das Oberteil besteht aus Holz. Bei einfachen Cues verwendet man Raminholz, während bei den hochwertigen Cues ausgesuchtes Ahornholz verwendet wird. Ahornholz ist flexibler, weswegen man gefühlvoller spielen kann als mit dem härteren Raminholz. Da es sehr wichtig ist, dass das Oberteil immer leicht gleitet, sollte man es mit den angebotenen Pflegemitteln von Zeit zu Zeit behandeln. Viele erfahrene Billardspieler führen ständig ein Ersatzoberteil mit sich, um bei einem Lederdefekt oder einem anderen Handicap einen schnellen Austausch vornehmen zu können.
Zierring Das untere Ende des Oberteils wird von einem Zierring umfasst. Dieser Zierring schützt wiederum das Holz gegenüber der Verbindung mit dem Unterteil.
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